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«Frauen in der Landwirtschaft» – ein journalistisches Projekt

«Frauen in der Landwirtschaft. Zwischen Tradition und Wandel» ist mein jüngstes Projekt. Im Zentrum der Recherche stehen Begegnungen mit Frauen in der Landwirtschaft. Durch Portraits möchte ich Einblick geben in ihre Lebenswelt, ihren Alltag, ihr Engagement. Ich möchte sie zu Wort kommen lassen. Mit ihren Wünschen und Visionen. Mit ihrem gesellschaftlichen Appell. Denn nicht zuletzt sind sie die Produzentinnen unserer Grundnahrungsmittel, die wir als Konsument:innen täglich in den Händen halten.

Jasmin Besançon-Ramseyer, Selzach

Das Projekt will  sichtbar machen: Insbesondere die im Wandel sich befindende Rolle der Bäuerin. Und es will sensibilisieren: Für das Thema Gleichstellung in der Landwirtschaft, das im aktuellen Jubiläumsjahr zur Einführung des Frauenstimmrechts besondere Aufmerksamkeit verdient.   

Die Portraitserie

Es war im Lockdown 2020, als ich aufmerksam wurde auf die internationale Tagung «Frauen in der Landwirtschaft» in Bern, die noch im gleichen Jahr hätte stattfinden sollen. Als freie Journalistin oft im Bucheggberg tätig, schien es mir geradezu naheliegend, eine Serie von Portraits im Vorfeld der Tagung zu schreiben. Die Fotografin Barbora Prekopová war bereit, mich zu begleiten. Die sechs Portraits wurden schliesslich im Verlauf des Jahres in der Solothurner Zeitung publiziert. Die Tagung wurde pandemiebedingt um zwei Jahre verschoben.

Miriam Schluep, Schnottwil

Die Recherche zeigte bald, dass das Thema von politischer Brisanz ist. Und die Begegnungen waren reichhaltig. Warum sie nicht einem breiten Publikum zugänglich machen, mittels einer ganz modernen Augmented Reality AR?  Mit einer eigens dafür programmierten Anwendung möchte ich die Portraits zu den Betrachter:innen nach Hause bringen, wo durch AR eine virtuelle Begegnung mit den Frauen in der Landwirtschaft möglich wird. Mehr zum Projekt.  

Der Medienpreis AG/SO 2020

Mitten in der Fundraising-Phase des Projekts erhielt ich die Nachricht, dass ich mit der Portraitserie den aktuellen Medienpreis Aargau/Solothurn in der Kategorie Print gewonnen habe, mit Preisübergabe im September 2021. Ich freue mich ausserordentlich und danke herzlich dafür. Vor allem auch den sechs Frauen, die bereit waren, ins Gespräch zu kommen und Persönliches preiszugeben. Ohne sie wäre meine Idee eine unter vielen geblieben.